DIE WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGE

Mootral ist das Ergebnis von über zehn Jahren Forschung und Entwicklung unter Mitwirkung von herausragenden Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen.

Scientific Advisory Board

The Scientific Advisory Board are a fully independent group of experts in animal health, feed technology and enteric fermentation who helps us develop Mootral technology.

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Prof. Gerhard Breves

DIREKTOR PHYSIOLOGISCHES INSTITUT, STIFTUNG TIERÄRZTLICHE HOCHSCHULE HANNOVER

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Prof. Jamie Newbold

AKADEMISCHER DIREKTOR, SCHOTTISCHE HOSCHSCHULE FÜR LANDWIRTSCHAFT

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Prof. Ermias Kebreab

STELLVERTRETENDER DIREKTOR DES INSTITUTS FÜR NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT, UNIVERSITÄT VON KALIFORNIEN

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Prof. Veerle Fievez

PROFESSORIN FÜR TIERERNÄHRUNG, UNIVERSITÄT GENT

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„Nie zuvor habe ich eine derart erhebliche und dosisabhängige Reduktion von Methanemissionen gesehen.“

Prof. Gerhard Breves

Prof. Gerhard Breves

DIREKTOR DES PHYSIOLOGISCHEN INSTITUTS DER TIERÄRZTLICHEN HOCHSCHULE HANNOVER

Gerhard Breves hat an der Tierärztlichen Hochschule Hannover studiert und promovierte dort am Physiologischen Institut. Nach einer Zeit als Postdoc in Hannover wechselte er an das Institut für Tierernährung (ITE) am Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Braunschweig. 1990 wurde er als Professor für Veterinär-Physiologie an die Gießener Justus-Liebig-Universität berufen. Seit 1997 ist er Direktor des Physiologischen Instituts an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Der Fokus seiner Forschungsarbeit liegt auf der Physiologie des Verdauungstrakts von Wiederkäuern und monogastrischen Tieren. Dabei setzt er einen speziellen Schwerpunkt auf Vergleiche von mikrobiellen Stoffwechselprozessen in Pansen und Enddarm sowie Mechanismen von Transportprozessen in Epithelzellen und deren Regulation. Dies umfasst die funktionelle und molekulare Charakterisierung von Systemen zum Nährstoff- und Elektrolyttransport.

PROF. JAMIE NEWBOLD

AKADEMISCHER DIREKTOR, SCHOTTISCHE HOSCHSCHULE FÜR LANDWIRTSCHAFT

Jamie Newbold schloss im Jahr 1981 seinen Bachelor in Landwirtschaftlicher Biochemie und Ernährung an der Universität Newcastle upon Tyne mit Auszeichnung ab. In seiner Promotion am Hannah-Institut in Schottland beschäftigte er sich mit dem mikrobiellen Milchsäurestoffwechsel im Pansen. Vor seiner Berufung als Professor für Tierwissenschaften an das Institut für Biologie und Agrarwissenschaften an der Universität Aberyswyth in Wales war er 16 Jahre lang am Rowett Forschungsinstitut in Aberdeen beschäftigt Heute ist er Akademischer Direktor der Schottischen Hochschule für Landwirtschaft. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Funktionsweise des Verdauungstraktes zur Verbesserung der Produktivität von Nutztieren unter gleichzeitiger Verbesserung der Auswirkungen der Tierzucht auf die Umwelt.

PROF. ERMIAS KEBREAB

STELLVERTRETENDER DIREKTOR DES INSTITUTS FÜR NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT, UC DAVIS (KALIFORNIEN/USA)

Professor Kebreab hat einen Bachelor-Abschluss der Universität Asmara in Eritrea, sowie einen Master-Abschluss der Universität Reading in Großbritannien, an der auch promovierte. Er hält die Sesnon-Professur für Nachhaltige Tierhaltung des Instituts für Tierzuchtwissenschaft der Universität von Kalifornien UC Davis und ist außerdem stellvertretender Direktor des Instituts für Nachhaltige Landwirtschaft. Seit 2016 ist er stellvertretender geschäftsführender Leiter des Studiengangs Global Affairs. Professor Kebreab erforscht Möglichkeiten, um die klimaschädlichen Auswirkungen der Viehwirtschaft – insbesondere im Bereich Treibhausgase – zu verringern. Er war Mitglied einer Vielzahl nationaler und internationaler Expertenkommissionen, wie der National Academy of Science, um etwa Empfehlungen zum Nährstoffbedarf von Milchvieh zu überarbeiten oder den anthropogenen Methanausstoß nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu berechnen. Er ist Co-Autor des Weltklimarat-Berichtes über Methan aus enterischer Fermentation. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet: unter anderem mit dem Nutrition Excellence Award der Amerikanischen Gesellschaft für Tierwissenschaft und dem Young Scientist Award der Kanadischen Gesellschaft für Tierwissenschaft. Er ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen, 34 Buchkapiteln und hat bisher fünf Bücher veröffentlicht.

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PROF. VEERLE FIEVEZ

PROFESSORIN FÜR TIERERNÄHRUNG, UNIVERSITÄT GENT

Veerle Fievez promovierte im Jahr 2002 in Angewandter Biologie an der Universität Gent. Sie ist derzeit Professorin für Tierernährung am Institut für Tierwissenschaften und Gewässerökologie in Gent. Obwohl ihr Arbeitsschwerpunkt im Bereich Ernährung von Wiederkäuern und mikrobieller Verdauung liegt, absolvierte sie ihren Masterabschluss in „Bioscientific Engineering“mit Fokus auf Umwelttechnologie. Ihre Forschung wird deshalb stark getrieben von einer späteren Anwendbarkeit neuer Entwicklungen und widmet sich zudem häufig den Herausforderungen moderner Tierhaltung im Hinblick auf deren Umweltverträglichkeit.

WIR VON MOOTRAL SIND DER AUFFASSUNG, DASS DURCH DAS ZUSAMMENBRINGEN VON FÜHRENDEN WISSENSCHAFTLERN AUS DER GANZEN WELT DIE FORSCHUNG FÜR EINEN GESUNDEN PLANETEN ERMÖGLICHT UND GEFÖRDERT WIRD.
Mootral ist das Ergebnis von mehr als zehn Jahren Forschung und Entwicklung unter Einbeziehung von renommierten Wissenschaftlern und Universitäten
FRÜHERE FORSCHUNG

Unsere Forscher haben mit In-vitro-, In-vivo- und Ex-vivo-Methoden die Wirksamkeit bei der Manipulation der Pansenfermentation nachgewiesen und die Methanogenese um 20-99 % reduziert.

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Zu den Forschungsschwerpunkten zählten die Entwicklung patentierter Extraktionsverfahren und die Untersuchung der Stabilität der natürlichen Bestandteile des Knoblauchs, wodurch die Ausgangstoffe in einer Reihe von landwirtschaftlichen Anwendungsbereichen vermarktet werden konnten. Frühe Wirksamkeitsstudien umfassten unter anderem die Pansen-Simulations-Technik (Rusitec) mit Pansenflüssigkeit von Schafen und Rindern durch Prof. Jamie Newbold, dem leitenden Professor für Agrarforschung am IBERS, UK, der eine Methanreduktion von 35% bzw. 94% nachweisen konnte.

In vivo-Versuche mit Rindern und Schafen im Vereinigten Königreich, wie sie vom IBERS und DEFRA durchgeführt wurden, zeigten, dass erste Umsetzungen des Konzepts die Methanemissionen von Rindern und anderen Wiederkäuern um 20-27% reduzieren konnten.

Unsere Technologie war Teil des von der EU geförderten Verbundforschungsprojektes SMEthane, an dem Professor Newbold, Dr. David Yáñez-Ruiz vom CSIC, Professor Veerle Fievez von der Universität Gent und das DEFRA beteiligt waren, bei dem eine Methanreduktion von bis zu 94 % nachgewiesen wurde. Diese Ergebnisse wurden in Beiträgen von Forschungsagenturen der EU und britischen Regierungsbehörden sowie in Peer-Review-Zeitschriften veröffentlicht.[5][6][7][8]

Seit dem Abschluss des paneuropäischen Verbundforschungsprojekts hat unser Forschungszweig, Neem Biotech, zwei Jahre damit verbracht, die Stabilität und Wirksamkeit des Produkts zu überprüfen, das nun skalierbar, erschwinglich und für Kühe schmackhaft ist. Eine wichtige Überlegung betraf die Sicherstellung des unkomplizierten Markteintritts als ein für die Futtermittelkette geeignetes Ergänzungsfuttermittel[9].

Wir forschen kontinuierlich und intensiv weiter, um die hohe Wirksamkeit gegenüber allen verfügbaren und zukünftigen Konkurrenzprodukten zu belegen, um weitere Erkenntnisse zu noch kosteneffizienteren Verabreichungsansätzen während der Lebenszeit der Tiere zu gewinnen, um ein tieferes Verständnis der spezifischen Wirkungsweise mithilfe von zukunftsweisenden DNA- und Genomikansätzen zu erlangen und um die Wirksamkeit und Anwendbarkeit unter unterschiedlichen Standortbedingungen (d.h. Skandinavien, USA und Lateinamerika) nachzuweisen.


WEITERE FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

Wir forschen kontinuierlich und intensiv weiter, um die hohe Wirksamkeit gegenüber allen verfügbaren und zukünftigen Konkurrenzprodukten zu belegen, um weitere Erkenntnisse zu noch kosteneffizienteren Verabreichungsansätzen während der Lebenszeit der Tiere zu gewinnen, um ein tieferes Verständnis der spezifischen Wirkungsweise mithilfe von zukunftsweisenden DNA- und Genomikansätzen zu erlangen und um die Wirksamkeit und Anwendbarkeit unter unterschiedlichen Standortbedingungen (d.h. Skandinavien, USA und Lateinamerika) nachzuweisen.

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Die Validierungsarbeiten umfassten In-vitro-Batch-Inkubationen mit Pansenflüssigkeit von Tieren mit unterschiedlichen Futterplänen in Zusammenarbeit mit Prof. Veerle Fievez sowie weitere Untersuchungen mit dem Pansen-Simulations-Technik Rusitec durch Prof. Gerhard Breves und Prof. Jamie Newbold.

Die Validierungsarbeiten umfassten In-vitro-Batch-Inkubationen mit Pansenflüssigkeit von Tieren mit unterschiedlichen Futterplänen in Zusammenarbeit mit Prof. Veerle Fievez sowie weitere Untersuchungen mit dem Pansen-Simulations-Technik Rusitec durch Prof. Gerhard Breves und Prof. Jamie Newbold.

Daten zu Batch-Kulturen zeigen eine Methanreduktion von 82 % und einen Anstieg der flüchtigen Fettsäuren, was positive Auswirkungen auf das gesunde Wachstum und Wohlbefinden des Tieres als Folge der Futterergänzung hat. Die unabhängige Überprüfung der Daten zu den Batch-Kulturen mithilfe des Hohenheimer Gastests zeigt eine Abnahme der Methanproduktion von über 65 % unter Verwendung verschiedener Zusammensetzungen von Mootral, was auf die Konsistenz des Ansatzes hindeutet. Der Anstieg der flüchtigen Fettsäuren ist identisch mit dem, der zuvor bei den Batch-Kulturen festgestellt wurde, was wiederum auf positive Auswirkungen für das gesunde Wachstum und Wohlbefinden des Tieres als Folge der Futterergänzung hindeutet.

Die mit Rusitec gewonnenen Daten aus Hannover und vom IBERS belegen die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse bei der Reduktion der Methanproduktion mittels Pansenflüssigkeit verschiedener Rinderarten mit unterschiedlichen Futterplänen. Die Methanproduktion konnte um bis zu 90 % reduziert werden.

Im Jahr 2017 wurde Mootral durch Rinder in Italien und Belgien einer Schmackhaftigkeitsprüfung unterzogen. Es wurde festgestellt, dass Mootral von den Tieren sehr gut angenommen wurde und keine Auswirkungen auf die Futteraufnahme zu beobachten waren. Außerdem wurde Mootral in einem sechswöchigen Fütterungsversuch in einem gewerblichen Milchviehbetrieb in den Niederlanden unter üblichen Betriebsbedingungen getestet.

Mootral hatte positive Auswirkungen auf die Milchleistung und die Zusammensetzung der Milch. Es wurde auch festgestellt, dass die somatische Zellzahl in der Milch als Indikator für die Eutergesundheit in der Mootral Gruppe abnahm. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf einem Poster auf dem IDF World Dairy Summit in Belfast präsentiert.


NEUE WISSENSCHAFTLICHE WEGE

Da unsere Versuchsdaten deutlich darauf hinweisen, dass die Wirkung unserer Lösung, im Gegensatz zu anderen in der Vergangenheit untersuchten Alternativen, nicht von vorübergehender Natur ist, haben wir entschieden, die laufenden Änderungen im Mikrobiom des Verdauungstraktes auf genomischer Ebene fortzuführen.

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Dies soll insbesondere zeigen, dass die bewiesenen Änderungen im Pansenmikrobiom nicht nur vorübergehender Natur sind, sondern dass es bei der bakteriellen Besiedelung zu einer stabilen Umstellung von der Methanproduktion hin zur Wachstumsförderung kommt. Dies ist im Vergleich zu den vorher durchgeführten Forschungsarbeiten zu sehen, die lediglich die Genomik vorher/nachher berücksichtigen, jedoch nicht die Stabilität von Veränderungen, die auf Intervention beim Futtermittel zurückzuführen ist.

Es ist das Ziel, die Versuchsdaten einzusetzen, um unsere Intervention und Interventionsstrategie weiterzuentwickeln und eine weitere Reduzierung der Methanogenese zu erreichen und dabei die Produktion von spezifischen kurzkettigen Fettsäuren zu fördern, die das Tierwachstum begünstigen.

Zurzeit arbeiten wir mit drei Forschungsinstituten in Hannover (Deutschland), Gent (Belgien) und Aberystwyth (Wales) an unabhängig durchgeführten Versuchsreihen, um diesen Ansatz zu überprüfen.