KLIMAFREUNDLICH SCHAFFT MEHRWERT FÜR HANDEL UND LANDWIRTE

Mootral hat gemeinsam mit Starköchin Meta Hiltebrand erstmals zu einer Verkostung von klimafreundlichen Fleischprodukten in der Schweiz geladen.

Rolle, Schweiz, 15. März 2018 – Mootral, ein aus der Schweiz geführtes Unternehmen, hat gemeinsam mit Starköchin Meta Hiltebrand erstmals zu einer Verkostung von klimafreundlichen Fleischprodukten in der Schweiz geladen. Zu den Gästen zählten hochrangige Vertreter aus Landwirtschaft, Forschung, Detailhandel, Industrie und der Gastronomie. Das servierte Fleisch stammte von Kühen, die zuvor den natürlichen Futtermittelzusatz Mootral

erhalten haben. Mootral reduziert den Methanausstoß von Kühen um mindestens 30 Prozent. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten haben Zaluvida-Vertreter und Prof. Gerhard Breves von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover Einblicke in die Technologie und das Konzept hinter klimafreundlichen Fleisch- und Milchprodukten gegeben.

 

„Mit Mootral schlagen wir die Brücke zwischen Verbraucherwünschen, der Profitabilität für Landwirte, dem Tierwohl und der dringlich erforderlichen Reduktion von Treibhausgasen“,

Chris Staeuble, Zaluvida CEO

„Wir freuen uns sehr, eine so unvergleichliche Köchin wie Meta Hiltebrand an unserer Seite zu haben und gemeinsam mit ihr heute erstmals die Möglichkeit zu bieten, klimafreundliches Schweizer Fleisch von echten Rindern zu probieren.“

Die Zahl der Weltbevölkerung wird bis zum Jahr 2050 von 7,2 auf 9,6 Milliarden Menschen ansteigen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) prognostiziert, dass insbesondere die Nachfrage nach Fleisch- und Milchprodukten in den nächsten 30 Jahren jeweils um 73 und 58 Prozent ansteigen wird.1 Kühe sind in diesem Zusammenhang ein zentraler Faktor für Wirtschaft und Umwelt. Als Wiederkäuer wandeln sie Biomasse wie Gras in hochwertige Nährstoffe für eine wachsende Weltbevölkerung um. Zugleich sind sie einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen. Durchschnittlich stößt eine Kuh in einem Jahr zwischen 2 und 4 Tonnen CO2-Äquivalente aus und verursacht dadurch mehr Treibhausgase als ein durchschnittliches Auto. 2,3 In der Schweiz stammen 6,9 % der gesamten Treibhausgasemissionen des Landes aus der enterischen Fermentation von Kühen.4

Diese Entwicklung stellt eine große Herausforderung für die Nahrungs- und Landwirtschaft dar. Auf der Suche nach geeigneten Antworten auf diese Herausforderung spielen Landwirte der Fleischrinder- und Milchkuhhaltung eine wichtige Rolle. Wenngleich sie einen grossen Beitrag für die Gesellschaft und die Umwelt leisten, stehen Sie unter enormem ökonomischen und ökologischen Druck. Deshalb gilt es ihnen Lösungsansätze zur Verfügung zu stellen, die sie ökonomisch stärken und zugleich ihren ökologischen Fußabdruck weiter verbessern.

Bislang gab es kaum Lösungsansätze zur Reduktion von Emissionen durch Kühe, die leicht realisierbar waren. Zaluvida hat nach über 10 Jahren intensiven Forschens den Futtermittelzusatz Mootral entwickelt. Mootral besteht aus den natürlichen Inhaltstoffen Knoblauch und Zitrus und erzielte ex-vivo Methanreduktionen von über 90 %. Bei Kühen wird der Methanausstoß sofort um mindestens 30 Prozent reduziert.

Konsumenten möchten weiterhin nicht auf Milch und Fleisch verzichten, suchen aber nach Möglichkeiten, direkt etwas für den Klimaschutz zu tun. „Klimafreundlich“ hat dabei für Konsumenten sogar eine noch stärkere Anziehungskraft als „Bio“.5 Landwirte können durch den Einsatz von Mootral dem steigenden Konsum und den wachsenden Nachhaltigkeitsansprüchen von Verbrauchern gerecht.

werden, die von klimafreundlichen Milch- und Fleischprodukten schon jetzt begeistert sind.

1     FAO: “TACKLING CLIMATE CHANGE THROUGH LIVESTOCK” (2013) WWW.FAO.ORG/3/I3437E.PDF
2     UN FOOD AND AGRICULTURE ORGANISATION (2016)
3    DURCHSCHNITTLICHE EMISSIONEN EINES AUTOS (CO2/KM/JAHR): 130G CO2 X 65KM X 250 TAGE
4     WWW.BAFU.ADMIN.CH/DAM/BAFU/EN/DOKUMENTE/KLIMA/KLIMA-CLIMATEREPORTING/ SWITZERLAND_S_MOST_RECENT_NATIONAL_INVENTORY_REPORT.PDF.DOWNLOAD.PDF
5      PROFACTS Q1 2017; N: 1000

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